BSC Blasheim e.V. - von 1894
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Konzept

                                                                                  

 

       Blasheimer Sport  Club

                von 1894 e.V.

                        

 

 


 

Fußball Juniorenkonzept


Mit diesem Jugendkonzept sollen Ziele und Richtlinien im Juniorenfußball beim BSC Blasheim formuliert werden. Das Konzept ist von den Verantwortlichen der Fußballabteilung am 24.01.2008 einstimmig verabschiedet worden.

Ab der Saison 2008/2009 sollen diese Maßnahmen greifen und entsprechen umgesetzt werden.


 

Grundsätze: 

  • Die Kinder- und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt aller Aktivitäten

  • Freude am Sport vermitteln und Kameradschaft fördern

  • Der Verein betreut alle Kinder und Jugendliche und fördert sie in ihrer sportlichen Entwicklung

  • Die Fußball Jugendabteilung dient primär der sportlichen Aus- und Weiterbildung

  •  

Ziele:

  • Die eigene Jugendarbeit soll optimiert und für Kinder, Jugendliche und Eltern attraktiver gestaltet werden

  • Mittelfristig soll in allen Altersklassen eine Mannschaft höherklassig spielen ohne das dabei die anderen Mannschaften gleichen Jahrgangs vernachlässigt werden dürfen

  • Kontakt zu den Eltern pflegen – einbinden

  • Gezielte Zusammenarbeit der Trainer und Betreuer

  • Die Abstimmung zwischen der 1. und den weiteren Mannschaften (auch jahrgangsübergreifend) auf kooperativer Basis zwischen den Trainern muss erfolgen

  • Regelmäßige Trainerfortbildung wird gefördert

  • Trainer bilden sich ihren Möglichkeiten entsprechend fort

  • Qualifizierter Trainingsbetrieb mit altersgerechten Trainingseinheiten

  • Spätere Integration in den eigenen Seniorenbereich

  • Verhindern von Abwerben durch andere Vereine

 

Weitere Grundsätze zu einzelnen Altersklassen der Juniorenabteilung


A, B, C-Junioren 

  • Die Kooperation mit dem FC Lübbecke wird bis auf weiteres fortgesetzt

  • Die Spielstärksten Jugendlichen werden in der ersten Mannschaft Jahrgangsunabhängig zusammengefasst

  • Trainer und Betreuer der Mannschaften werden nach Absprache mit dem FC Lübbecke eingesetzt

  • Sportliches Ziel ist der Aufstieg der ein oder anderen Mannschaft in eine überkreisliche Spielklasse

  • Den Spielern der A-Junioren ist mitzuteilen und zu verdeutlichen, dass sie im Seniorenalter zunächst für ihren Stammverein spielen


 

D und E-Junioren 

  • Die Spielstärksten Kinder werden in der ersten Mannschaft jahrgangsunabhängig zusammengefasst. Die Zusammenstellung der spielstärksten Mannschaft übernimmt der Trainer / Betreuer der 1. Mannschaft nach Abstimmung mit den Trainerkollegen der folgenden Mannschaften.

  • Auch bei den weiteren Mannschaften erfolgt eine leistungsmäßige Einteilung nach Absprache mit den Trainern der weiteren Mannschaften. Zur Chancengleichheit muss am Ende der Saison schon für die Folgesaison ein gemeinsames Sichtungstraining erfolgen.

  • Auch im Laufe der Saison besteht für jeden Spieler die Chance in der nächst höheren Mannschaft zu spielen. Zur Erreichung dieser Ziele wird ein gemeinsamer Trainingsbetrieb angestrebt.                                                 


F und G-Junioren

  • Bewegungsförderung und Spaß an der Bewegung stehen im Mittelpunkt, angereichert mit fußballerischen Wettkampfelementen. Für die sportliche Weiterentwicklung der Kinder werden sie entsprechend ihrem Entwicklungsstand in den Mannschaften zusammengefasst. Die Einteilung erfolgt nach Absprache der Trainer/Betreuer.

  • Tabellenstände sind untergeordnet, die Ausbildung der Spieler/innen steht im Vordergrund.


 

Juniorinnen 

  • Der BSC Blasheim möchte auf Dauer dem Mädchenfußball als weiteren festen Bestandteil der Fußball-Juniorenabteilung etablieren. Neben der B- Juniorinnenmannschaft ist die Bildung einer C-Juniorinnenmannschaft anzustreben, da für diese Altersgruppe vom Fußballkreis bereits eine Staffel angeboten wird.


Einsatz in höheren Spielklassen

Der Einsatz eines jüngeren Spielers in einer höheren Altersklasse ist nur in Ausnahmefällen möglich

    • wenn sich der Spieler in der spielstärksten Mannschaft (1. Mannschaft) durchsetzt

    • nach Abstimmung der beteiligten Trainer

    • mit Zustimmung des Spielers

    • mit Zustimmung der Eltern


Trainingsinhalte:

Ein Rahmenplan mit Trainingsinhalten wird in diesem Konzept nicht vorgegeben und liegt im Verantwortungsbereich der Trainer. Wichtig sind altersgerechte Trainingseinheiten und ein qualifizierter Trainingsbetrieb. Im Training aller Altersgruppen sollte der Ball im Mittelpunkt jeder Trainingseinheit stehen. Auch Korrekturen sind wichtiger Bestandteil der Trainingsarbeit. Eine regelmäßige Trainerfortbildung wird angeboten und unterstützt. Anregungen und Informationsmaterialien (z.B. Literatur, DVD, Infos zu Weiterbildungsmöglichkeiten) können von den Jugendkoordinatoren zur Verfügung gestellt werden.


Aufgaben der Trainer:

Grundregeln:

  • Zuverlässigkeit

  • Vorbildfunktion

  • Pünktlichkeit

  • Positive Kommunikation mit Spielern, Eltern, Gästen und Schiedsrichtern

  • Umsetzung des Jugendkonzeptes

  • Kooperation und regelmäßiger Dialog mit anderen Trainern


 Umgang mit den Spielern 

  • Ansprache mit Namen

  • Positive Kritik

  • Spaß am Sport und an der Mannschaft vermitteln

  • Neutralität

  • Umgang innerhalb der Mannschaft optimieren (Stimmung, Kommunikation)


 Trainingsbetrieb

  • altersgerechte, qualifizierte Trainingseinheiten

  • Trainingsvorbereitung

  • Regelwerk für Kommunikation (z. B. Telefonkette oder Internet)

  • Verantwortung für vollständiges Trainingszubehör (Bälle, Geräte)

  • Sorgfältiger und pfleglicher Umgang mit dem Trainingszubehör

  • Kabinen und Sportgelände sauber halten

Spielbetrieb

- Spielfeld Auf- und Abbau

- Schiedsrichter stellen wenn nicht angesetzt

- ordnungsgemäßes ausfüllen der Spielberichte (siehe Muster Schiriraum)

- Aufnahme neuer Vereinmitglieder und Spielerpassanträge

- Ergebnisdienst im Internet


Sonstiges


    - Einbinden der Eltern z. B. im organisatorischen Bereich

- Organisation von Trainingslagern nach Absprache mit den Jugendkoordinatoren

- Unterstützung von Projekten (z. B. Fußballabzeichnen DFB)

- Mitarbeit bei eigenem Jugendsportfest und Turnieren

- Den Möglichkeiten entsprechende Aus- und Fortbildung

- Organisation gemeinsamer Unternehmungen (z. B Weihnachtsfeiern, Ausflüge) 

 

Zusammenarbeit mit den Eltern

Mit dem Jugendkonzept sollen auch die Eltern und Erziehungsberechtigten erreicht werden. Trainer und Betreuer sind ehrenamtlich tätig. Sie investieren Ihre Freizeit zum Wohle der Kinder, daher wird von den Eltern gewünscht, das Sie

  • unterstützend wirken,

  • die Autorität der Trainer/Betreuer nicht untergraben,

  • von außen keine Unruhe ins Spiel bringen,

  • die Kinder aufmuntern und positiv beeinflussen,

  • nicht die Rolle des Trainers/Betreuers übernehmen,

  • Hilfsbereitschaft bei der Durchführung eigener Turniere zeigen.


Probleme sollten mit dem Trainer/Betreuer oder dem entsprechenden Koordinator geklärt werden.


 

Ansprechpartner

Abteilungsleiter Fußball Dieter Greve


Beauftragter Seniorenfußball Jürgen Vogt

1. Beauftragter Juniorenfußball Volker Westerhold

2. Beauftragter Juniorenfußball Ralf Windhövel

Beauftragte Frauenfußball Kathrin Klappschmidt

Koordinatoren

A, B, C-Junioren Torsten Meyer

D, E-Junioren Wilhelm Voss

F, G-Junioren Achim Haver

Juniorinnen Kathrin Klappschmidt


Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen:

Es wird eine gute Zusammenarbeit mit der Seniorenabteilung, dem Gesamtverein, den anderen Abteilungen und der Vereinsjugend angestrebt.


Identifikation

Ein einheitliches Erscheinungsbild schafft bekanntermaßen die Möglichkeit zur Identifizierung mit einer Gemeinschaft bzw. dem Verein – schneller als manch andere Maßnahme. Aus diesem Grund wird bei der zukünftigen Ausstattung der Mannschaften eine Auswahl an einheitlichen Bekleidungsartikeln vorgegeben.

Auch Rituale vor- und nach Spiel und Training fördern den Zusammenhalt.


Förderverein Juniorenfußball

Die Gründung eines Fördervereins Juniorenfußball wird mittelfristig angestrebt.


Das Jugendkonzept erfordert die uneingeschränkte Unterstützung der Trainer/Betreuer, Eltern und Erziehungsberechtigten. Es steht für positive Charaktereigenschaften wie Fairness, Toleranz, Teamgeist und Leidenschaft, soll Spaß am Fußball vermitteln und eine gezielte sportliche Ausbildung garantieren.


 



 
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